Aus dem als Unterrichtung (21/4600) vorliegenden Evaluierungsbericht „des Gesetzes zur Änderung des Tierarzneimittelgesetzes zur Erhebung von Daten über antibiotisch wirksame Arzneimittel und zur Änderung weiterer Vorschriften“ (TAMGÄndG (2023)) geht hervor: Der Antibiotikaverbrauch in der Tierhaltung für das Jahr 2024 über alle Nutzungsarten hinweg ist im Vergleich zu 2023 um sechs Prozent gestiegen. Demnach lag der Verbrauch 2024 bei insgesamt 507 t Wirkstoff.
Zwischen 2022 und 2024 weiter verringert habe sich jedoch der Anteil der drei für die Humanmedizin besonders wichtigen Substanzklassen der AMEG-Kategorie B, was sich insbesondere auf den verringerten Einsatz des Wirkstoffs Colistin zurückführen lasse. Die Therapiehäufigkeiten hätten sich seit 2022 stabilisiert, wobei es bei den neu erfassten Tierarten erhebliche Unterschiede gebe, etwa sehr hohe Therapiehäufigkeiten bei Saugferkeln bei sehr geringen Häufigkeiten bei Legehennen und Junghühnern.
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