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Bundesprogramm Nutztierhaltung: SwimWell - Tierschutz in der Forellenhaltung

Haltungsbedingungen und Tiergesundheit im Fokus: Forschungsprojekt „SwimWell“ ist am 1. Oktober 2026 gestartet. Wie sich zentrale Haltungsparameter auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Regenbogenforellen auswirken, untersucht das neue Forschungsprojekt „SwimWell“ der Fraunhofer IMTE (Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte Medizintechnik).

 

Infografik Speisefische. Bild: BZL-Statistik 

Die Regenbogenforelle ist die in Deutschland am häufigsten produzierte Fischart in der Aquakultur. Gleichzeitig können ungünstige Haltungsbedingungen - etwa hohe Besatzdichten, ungeeignete Strömungsverhältnisse oder eine unzureichende Sauerstoffversorgung - das Tierwohl und die Tiergesundheit beeinträchtigen. Ziel des Projekts ist es, wissenschaftlich fundierte Tierwohlindikatoren sowie belastbare Schwellen- und Zielwerte für zentrale Haltungsparameter zu entwickeln. 

Hierfür werden in einer Kreislaufanlage unterschiedliche Kombinationen aus Besatzdichte, Strömungsgeschwindigkeit und Sauerstoffsättigung untersucht. Neben standardisierten Welfare-Scorings und Verhaltensanalysen werden unter anderem Wachstum, Futterverwertung und Mortalität sowie ausgewählte hämatologische und molekularbiologische Parameter erfasst.

So soll das Projekt dazu beitragen, die wissenschaftliche Grundlage für die Weiterentwicklung von Tierwohl und Tiergesundheit in der Forellenaquakultur zu stärken und zugleich Ansatzpunkte für eine nachhaltige und effiziente Aquakulturproduktion in Deutschland zu schaffen. Im Auftrag des Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat wird das Vorhaben von uns als Projektträgerin im Rahmen des Bundesprogramms Nutztierhaltung begleitet.

Weitere Informationen zum Projekt SwimWell

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