Mit einer Herstellungsmenge von 6,7 Millionen Tonnen lag Rinderfutter an zweiter Stelle und stieg damit um weitere drei Prozent an. Auch Geflügelfutter wuchs auf 6,6 Millionen Tonnen (Vorjahr: 6,5 Mio. Tonnen) an.
Getreide und Ölschrote verzeichneten einen Mengenzuwachs Für die Gesamtherstellungsmenge wurden fast 20,1 Millionen Tonnen meldepflichtige Rohstoffe verarbeitet.
Der Einsatz von Getreide im Mischfutter ist wie im vorherigen Wirtschaftsjahr bei 48,2 Prozent geblieben. Bezogen auf die eingesetzte Getreidemenge ist jedoch ein leichtes Plus zu verzeichnen: Wurden 2024/25 insgesamt 10,7 Millionen Tonnen Getreide verfüttert, waren es 2025/26 rund 10,9 Millionen Tonnen. Der Einsatz von Ölnebenerzeugnissen im Mischfutter nahm ebenfalls weiter zu: Im Wirtschaftsjahr 2025/26 wurden nahezu 5,9 Millionen Tonnen Ölschrote zu Mischfutter verarbeitet und damit fast 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Gut 89.000 Tonnen pro Betrieb
Die Anzahl der Betriebe mit weniger als 1.000 Tonnen hergestelltem Mischfutter wuchs um zwei auf jetzt 14 Betriebe. Die durchschnittliche Herstellungsmenge pro Betrieb stieg jedoch auf 89.070 Tonnen Mischfutter (2024/25: 85.496 Tonnen je Betrieb). Grund dafür ist die gesunkene Gesamtzahl an Betrieben bei gestiegener Herstellungsmenge.
Mit 154 meldepflichtigen Betrieben lagen die meisten Mischfutterhersteller in der Region Nord (Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein). 52 Betriebe waren in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland (Region Süd) angesiedelt. 47 Betriebe befanden sich in der Region Ost.
Die wichtigsten Daten zur „Struktur der Mischfutterhersteller 2026“ gibt es unter www.ble.de/futter.

