Das durch Gnitzen übertragene Virus ist für den Menschen soweit bekannt ungefährlich. Betroffen sind vor allem Rinder, Schafe und Ziegen. Symptome bei den erkrankten Tieren sind Fieber und Durchfall mit geringerer Milchleistung. Bei infizierten trächtigen Kühen können Totgeburten und Fehlbildungen der Kälber auftreten. Die Gnitzensaison geht bis Ende November, so dass eine weitere Ausbreitung zu erwarten ist.
Bisher wurden Proben von vier Betrieben in Baden-Württemberg untersucht.
Ein verwandter Erreger ist das Schmallenberg-Virus, das ebenfalls zur Gruppe der Orthobunyaviren gehört.
Zur Pressemeldung des Friedrich-Löffler-Instituts vom 3. August 2026
Steckbrief Schmallenberg-Virus
Bundesprogramm Nutztierhaltung: Projekt zur Gnitzenforschung CeratoVir