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Niedersachsen: Anbindehaltung für Rinder soll bald untersagt werden

Bald schon soll die Anbindehaltung von Rindern in Niedersachsen der Vergangenheit angehören. Das Vorhaben haben am 5. Februar 2026 das niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) gemeinsam mit Vertretern des Landvolks, des Landestierschutzverbandes Niedersachsen und der Landesbeauftragten für den Tierschutz in einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgestellt.

Zukünftig sollen Milchkuhställe anders aussehen und mehr Bewegungsfreiheit für die Tiere bieten. Bild: GHK

Zukünftig sollen Milchkuhställe anders aussehen und mehr Bewegungsfreiheit für die Tiere bieten. Bild: GHK

Deutschlandweit werden noch immer mehr als eine Million Rinder in landwirtschaftlichen Betrieben im Stall angebunden gehalten. Auch in Niedersachsen existieren nach Kenntnis des ML noch deutlich mehr als eintausend Betriebe, in denen Rinder über mehrere Monate im Jahr oder über mehrere Stunden am Tag in Anbindehaltung gehalten werden.

Basierend auf einer Beschlussvorlage der Facharbeitsgruppe Rinder des Niedersächsischen Tierschutzplans für nachhaltige Nutztierhaltung wurde ein an die kommunalen Veterinärbehörden gerichteter Erlass erarbeitet, mit dem die Anbindehaltung von Rindern in Niedersachsen grundsätzlich zu untersagen ist. Dem vorgeschaltet hat das ML gestern die Anhörung der Kommunalen Spitzenverbände gestartet.

Zur detaillierten Pressemeldung des Ministeriums: https://www.ml.niedersachsen.de/presse/pressemitteilungen/mehr-tierschutz-in-der-nutztierhaltung-anbindehaltung-fur-rinder-soll-untersagt-werden-248453.html 

Ideen und Anregungen für neue Kuhställe: Gesamtbetriebliches Haltungskonzept Milchkühe BZL

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