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Faserreiches Futtermittel fördert die Gesundheit und das Wohl der Schweine. Es kann separat als faserhaltiges Beifutter gegeben werden. Bild: Landpixel
Über die Fütterung kann in Sachen Tierwohl einiges erreicht werden. Welche besondere Rolle hier den Faserstoffen zukommt, erfahren Sie in diesem Dossier.
Lange lag die Aufgabe der Schweinefütterung vor allem darin, die hohen Leistungspotenziale der heutigen Zuchtlinien voll auszuschöpfen und die Schweine mit Nährstoffen zu versorgen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden gesellschaftlichen Debatte um eine tiergerechte Nutztierhaltung, soll auch das Wohlergehen der Tiere zu einem wichtigen Aspekt der Fütterung werden. Dabei gilt es, den allgemeinen Gesundheitsstatus der Tiere zu verbessern. Die Darmgesundheit gewinnt hier immer mehr an Bedeutung.
Die Fütterung kann für mehr Beschäftigung und Abwechslung im Stall sorgen, damit Verhaltensstörungen wie Schwanzbeißen zukünftig stärker reduziert werden. Gleichzeitig wirkt sich eine darmstabilisierende Fütterung positiv auf die allgemeine Gesundheit und reduziert das Auftreten des Entzündungs- und Nekrosesyndroms des Schweines (SINS). Die Vorbeugung von Verhaltensstörungen und SINS ermöglicht auch einen Verzicht auf das Kupieren der Schwänze.
In der Schweinefütterung gibt es somit verschiedene Stellschrauben, die das Wohlbefinden von Schweinen zu verbessern. Eine vielversprechende Rolle kommt den Faserstoffen zu.
Alles Wichtige über den Einsatz von Faserstoffen in der Schweinefütterung erfahren Sie in den folgenden Artikeln.
Letzte Aktualisierung 28.05.2026